Chorausflug nach Südböhmen
Chorausflug nach Böhmisch Krumau - UNESCO Welt-Kulturerbe.!!!

Etwas verschlafen trudelten die Chormitlieder- mit und ohne Anhang- am frühen Morgen am Bahnhof Hermagor ein.
Los ging es über die Windische Höhe Richtung Salzburg durchs Traunviertel über Linz nach Bad
Leonfelden, wo wir nach dem Mittagessen in der Blaudruckerei „Wagner“ (im Familienbesitz seit 1878) in die Kunst des Blaudrucks einen kleinen Einblick bekommen konnten.
Besonders faszinierend waren wir von den tollen „Modeln“ mit denen noch heute der Stoff bedruckt wird und die teils schon über 100 Jahre alt sind.
Nachdem sich die Gruppe geteilt hat, eine Gruppe besichtigte die Hofbrennerei Wakolm, fuhren die anderen nach Hirschbach/Mühlkreis um ein Bauernmuseum anzusehen, aber vor allem den Anbau und Vermarktung von Bergkräutern das im ehem. Stallgebäude untergebracht ist. Auffallend sind diese Bauwerke durch den
sogenannten „Stoabloß“ das sind sichtbare Granitsteine die den typischen Baustil des Mühlviertels ausmacht.
Nachdem wir uns bei der Lebzelterei Kastner gestärkt hatten ging es nach Südböhmen .

Nachdem unser Busfahrer mithilfe unseres -Navis- Andreas- die Stadt Böhm. Krumau (Cesky Krumlov)
gefunden hatte, machten wir uns mit den Koffern auf den Weg zu unseren Hotel das ganz Zentral am Marktplatz gelegen war. Wir waren alle vollkommen überrascht das wir eine mittelalterliche Stadt erstmals erwähnt im 12 Jhd. mit wunderschön restaurierten Häusern vorfanden Das Schloss Cesky Krumlov ist nach der Prager Burg die zweitgrößte Burganlage in Tschechien (ca.10 Hektar).
Nach dem Abendessen in den „Katakomben“ (Gewölbekeller) unseres Hotels wurden wir schon von einem Nachtwächter erwartet, der uns durch das nächtliche Krumau führte und uns die Geschichte der Stadt, die eng mit Österreich verbunden war, näherbrachte.
Nachdem Krumau, auch ein Kanu und Bootsfahrtszentrum ist, unternahmen wir am Samstag, bei doch recht kühlen Wetter, eine 2 Std. Raftingtour auf der Moldau. Besonders beeindruckend wurde die Tour als wir durch die Stadt mit den Booten unterwegs waren, da hier die Moldau eine „Schlinge“ bildet. Ziemlich feucht genossen wir dann die Jause und anschließend stand wieder der Nachmittag zur freien Verfügung.

Es kommen einige bekannte Bürger aus dieser Stadt. z.B: Ernst Waldbrunn ( 1907-1977) Schauspieler
Karl Riha Schriftsteller (1935), Jan Matura (1980) Nordischer Kombinierer und Schispringer usw.
Weiters lebte Egon Schiele (1911) für eine kurze Zeit in der Geburtsstadt seiner Mutter. (Bild: die kleine Stadt II) dem heute ein modernes Museum gewidmet ist.
Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zum Extremabteurer Horst Maas, der ca. 60 km östlich von Krumau, in Borovany einen alten Hof gekauft und wieder Bewohnbar gemacht hat (140 ha), um mit seinen über alles geliebten Huskys trainieren zu können.
Horst Maas hat auch die „Isel“ das erste Mal mit dem Schlauchboot befahren und so den Weg frei gemacht für die jetzigen Raftingtouren.
Wir hatten Spaß bei einem Geschicklichkeitsrennen mit einem uralten Traktor und mit Kaffee und Kuchen klang der Tag dann aus.
Über Linz-Salzburg ging es wieder zurück ins Gailtal, wo alle müde aber voll von wundervollen Eindrücken
ankamen.
Alle die an diesen tollen Chorausflug teilgenommen haben möchten sich auf diesen Weg nochmals bei den „Steiners“ für die tolle Organisation bedanken!!
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